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Mein System ist cooler als deins

Wisst ihr noch, als man sich um so Sachen wie Mac vs. Windows oder iOS vs. Android gezofft hat? Hat genervt, aber war vergleichsweise harmlos im Vergleich zu dem, worüber man heute im Alltag so Diskussionen führt. Interessant finde ich, dass es mittlerweile wieder eine halbwegs stattliche Auswahl an Betriebssystemen gibt und die Frage sich tatsächlich wieder stellt, was man nimmt. Nachdem ich ein paar verschiedene Systeme zuletzt ausprobiert habe, möchte ich folgende, natürlich rein subjektive Rangliste aufstellen, weil Ranglisten Spaß machen:

Meine aktuellen Lieblings-Betriebssysteme für Notebooks oder Notebook-ähnliche Systeme

  1. Eine noch nicht erfundene neue Version von macOS mit Touch-Unterstützung, der Leichtigkeit von Chrome OS, wirklich (!) schnelles Hochfahren, nahtloser Smartphone-Integration (nicht nur iOS) und modernisierten Systemprogrammen
  2. macOS (Catalina)
  3. Ubuntu (19.10)
  4. Deepin (15.11)
  5. Chrome OS (79)
  6. Voyager OS (19.10)
  7. Windows 10 (1909)
  8. Android (9/10)
  9. iPad OS (13)

Drüben auf dem Trendblog habe ich ja gerade Deepin getestet. Und, was soll ich sagen. Schöne Optik entschädigt natürlich für so vieles. Aber wenn dann immer wieder die gleichen, offenbar unlösbaren Probleme auftauchen und einige Komfortfunktionen im Vergleich zu anderen Systemen dann doch fehlen, dann nervt das irgendwann. Apps sind es übrigens nur am Rande. Da bin ich auf Linux eigentlich beinahe wunschlos glücklich, was ich von Chrome OS leider nicht behaupten kann. Was ist euer aktueller Favorit?

3 Antworten auf „Mein System ist cooler als deins“

Ach, komm schon, Win10 ist doch gar nicht mehr sooo schlecht! Aber Android nervt echt, ständige Updates, ständiges Verlangen an Zugriff, Blink-blink-piep! Irgendwie wundert es mich dass es so erfolgreich am Markt ist, man findet kein 7-8″ Tablet mit Windows, ich weiß, keiner (außer mir) sucht danach, aber…

Benachrichtigungen kannste ja im Prinzip ausschalten, bei Android wie bei Windows. Vielleicht ist auch Intel daran Schuld, aber ich habe noch nie so oft den Kühler rödeln hören wie in den letzten Wochen, als ich drei Wintel-Notebooks getestet habe. Unter Linux surrt der auch, aber lange nicht so häufig und so laut. Auf keinem anderen System ist dieser Anti-Viren-Kram so präsent und so aufdringlich. Und das scheint Microsoft auch nicht mehr gefixt zu bekommen in diesem Leben. Unübersichtliche Menüs, nie einwandfrei funktionierend biometrische Entsperrung, OneDrive-Zwang…

Heute meldete das System notwendige Updates. Ich sagte: Cool, installier doch direkt, wo ist der Installations-Button? Nee, geht nicht, dazu musst du erst in die Einstellungen gehen und auswählen, dass du die Updates sofort installieren willst. Es einfach jetzt zu tun, geht nicht. Wenig später meldet das System einen Fehler: Updates wären jetzt da und heruntergeladen, aber noch nicht installiert. Gefahr, Gefahr! „Ein Neustart könnte helfen.“ Ja, dann mach doch!!1! Ja, den musst du aber selbst herbeiführen, indem du auf Start, Power, Neustarten drückst. Eine Schaltfläche „Jetzt neu starten“ da anzubieten, wo man gerade ist: nicht vorgesehen.

Zusammengefasst: Die Stressfaktoren sind dreimal so hoch wie bei anderen Systemen. Das soll nutzen, wer will (oder muss), aber wenn ich die Wahl habe: immer etwas anderes!

Na ja, alles halb so schlimm! 😉 Ich will hier nicht Win predigen, aber es liegt generell viel am Rechner, ich habe derzeit ein Lenovo E580 für die Arbeit und ein Huawei MateBook D14 (2019) privat, die Kühler springen bei hoher Belastung and und sind vom Geräusch gleichmäßig – nicht störend. Die Sachen mit dem Update und Neustart können in den erweiterten Optionen im „Windows Update“ über Schieberegler eingestellt werden. Ich denke die Vorgehensweise ist so gewählt dass die meisten von den Updates nichts merken, und nicht bei der Arbeit unterbrochen werden, Neustart wird automatisch außerhalb der Nutzungszeit gemacht. Grundsätzlich hast du aber recht, einfach ist der Aufbau zumeist nicht. Und zusätzlich sind die persönlichen Gewohnheiten auch immer ein Faktor. Da wären wir wieder, mein System ist cooler… 😉

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