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Little America

War die erste Serie, die ich auf Apple TV+ gesehen habe. Und war nett; stellenweise etwas seicht und pro-amerikanisch, aber: nett. Es dreht sich alles um das Thema Einwanderung, die Geschichten sind meist kurios, könnten alle aus dem Alltag gegriffen sein. Viel Tiefgang gibt es aber eigentlich nicht, was nicht heißt, dass das nicht auch mal völlig in Ordnung wäre. Grandios in meinen Augen die Folge mit dem nigerianischen Cowboy. Die Geschichte mit der chinesischen Mutter auf Kreuzfahrt geht zu Herzen. Viel gelacht habe ich derweil im Schweigeseminar. Zachary Quinto als langhaariger Guru: herrlisch!

Bei meiner Freundin in Singapur fehlte Folge 8. Wir gucken manchmal Serien zusammen, also ortsversetzt, aber zeitgleich und chatten dabei darüber. Erst dachten wir, vielleicht wäre die Folge in Singapur aufgrund der Zeitverschiebung noch nicht „angekommen“. Einige Serien auf Apple TV+ erhalten nur wochenweise neue Folgen. Little America aber nicht. Der Grund ist ein anderer: Die 8. Folge über einen schwulen, syrischen Flüchtling ist in Singapur und einigen anderen, hauptsächlich muslimischen Ländern auf dem Index gelandet. Singapur und der Rest Südostasiens sind leider doch manchmal nicht so liberal, wie ich mir das wünschen würde.

Fun (?) Fact: In den Pressemeldungen von Apple Singapore zu Little America (und auch in der deutschen) ist nicht davon die Rede, wie viele Folgen es gibt. Meine Freundin bekam einfach nur 7 angezeigt:

Das heißt, Apple TV+-Zuschauer in Singapur wissen gar nicht, dass ihnen da eine Folge fehlt.

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