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Understanding Germans: Mustard

A good German enjoys his mustard especially on his Bratwurst im Brötchen (call it German hot dog if you will). Or on his grilled neck steak when watching an amateur football game or the annual Schützenfest parade (i.e. a sports riflemen’s parade, which has a long tradition in Germany, arming the public to defend villages against frightful militia in the Thirty Year’s War, that ended in 1648, and hence gives its members the only non-official opportunity in Germany to legally own guns, which can then be used for shootings in, let’s say, a shisha bar in Hanau or the assassination of a liberal politican in the same state but that’s a different story, I guess).

However, the German tongue cannot take spicy food so the traditionally hot mustard from Düsseldorf one day finally came out in a mild flavour. Its customers soon felt bored though, so the edgier ones started testing medium-spiced mustard instead. Yet that alone didn’t help. And now there’s mild medium hot mustard and spicy medium hot mustard:

So basically now there is a much larger variety to choose your mustard from. As well as there’s a much larger variety of Galaxy S20s and S10s to choose your next Samsung phone from. And that’s most likely not just a German but a whole first world thing now, isn’t it? And why it is? I don’t know. Maybe because simple is just too simple for us.

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Bologna

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Classic

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Verpasste Chancen

Ich wollte gerade ins Kino gehen. JoJo Rabbit im Original. Da war ich aber nicht der Einzige.

Als ich an die Kasse kam, verkündete die Kassiererin mir, es wäre noch genau 1 Platz frei. Einer. Und ich war ohne Begleitung. Perfect Match?

Mein Kopf begann zu rattern in den 4 Sekunden, die ich da stand. Das Woki hat traditionell freie Platzwahl. Den einen Platz zu erwischen, der noch frei ist, könnte eine ziemliche Rennerei werden. Vor etlichen Jahren hatte ich mal ein Date, mit dem ich ins Woki gehen wollte. Es gab noch genau 2 Karten, wir nahmen sie. Mit dem Ergebnis, dass die zwei Plätze im vollen Saal nicht mehr auffindbar waren, aber jeder nachher wusste, wer sich da gerade für sein Date einen Plan B überlegen musste.

Sie war nicht die Richtige und vielleicht war genau das ein Zeichen, das mir jetzt auch wieder erschien. Rein gehen oder nicht?! Die 4 Sekunden waren um. Ich entschied mich dagegen, weil ich mich an das vergebliche Suchen von damals erinnerte.

Aber schon beim Rausgehen ärgerte ich mich. Was, wenn dir was Tolles passiert wäre? Vielleicht hättest du Freundschaften fürs Leben geschlossen, es wäre der Film des Jahrhunderts geworden, er hätte dich in wunderbare Stimmung versetzt. Und wenn du nicht als Letzter reingegangen wärst (und das wärst du nicht, du warst ne Viertelstunde vor Einlass da), dann hättest du schon noch deinen Platz bekommen.

Früher habe ich mich oft über verpasste Chancen geärgert. Hättest du an der Stelle das gesagt, wärst du da und da bloß noch zwei Stunden geblieben, hättest du damals das Jobangebot…

Nee, hätte ich gar nicht. Ich hab nie ein Jobangebot bekommen, das ich hätte ausschlagen müssen. Nie geheadhuntert worden. Brutal truth. Am Ende passiert alles aus einem Grund. Und oft wäre es eben doch anders gekommen, als wir es uns im Geiste hinterher ausgemalt hätten.

Vielleicht wärt ihr trotzdem nicht zusammen im Bett gelandet. Oder ihr wärt’s, aber die Beziehung wäre eine Katastrophe geworden, der Porsche für 3.000 Euro wäre hinter dem nächsten Berg direkt auseinander gefallen. Den vermeintlichen Traumjob hättet ihr nach drei Wochen aufgeben müssen, weil ihr den Chef nicht hättet ausstehen können.

Manchmal habt ihr genau diese 1 Chance. Das unglaubliche Jobangebot, Die eine noch verfügbare Kinokarte, das Taxi in die Freiheit. Sagt ihr ja, erlebt ihr ein Abenteuer. Sagt ihr nein, wird das Leben auch weiter gehen. Nur eben anders, aber auch nicht unbedingt schlechter.

Ich bin statt dem Kino ein kühles Craft Beer trinken gegangen und tippe gerade diesen Text auf dem Handy. War auch cool, hätte ich sonst in dieser Form nie zu Bildschirm gebracht. Ich bereue nichts!1!

In der Bonner City scheint gerade Sperrmüll zu sein. Auf dem Hinweg zum Kino sah ich einen abgefahrenen Kerzenständer dort liegen, der zweifellos vorher im Blow-up gestanden hat. Mitnehmen oder liegen lassen. Mitnehmen oder liegen lassen? Ich ließ ihn liegen, bin ja Minimalist. Schräg sah er schon aus. Aber man muss ja auch nicht alles… willste machen… Nimmt ihn halt ein anderer mit, wird der damit Geschichte schreiben.

Auf dem Rückweg vom Kino kam ich wieder an der Ecke vorbei. Der Kerzenständer lag immer noch da. Ich hob ihn hoch und begutachtete ihn ausgiebig. Es fehlte ein Arm und eine Kerze. Das Material: billiger, als es zunächst wirkte (kein Metall!). Die Deko: abgefahren, aber: nee… Wäre witzig. Mehr aber auch nicht.

Oder?

Könnte sich ganz gut in meinem Bad machen. Wenn der auf dem Rückweg von der Kneipe immer noch dort liegen sollte, nehme ich ihn mit. Oder was meint ihr?

Verdammt, und wenn er gleich nicht mehr da ist?!

Das nächste mal nehme ich die 1 Kinokarte, das sag ich euch! 😄

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Das kommt dabei herum, wenn ihr jemand Anderen euer Essen auswählen lasst

Christian war so gnädig, mir das gleiche zu bestellen wie für sich selbst. Also den Western- und doch nicht den veganen Burger, wie er eigentlich wollte. Danke! Hätte ich aber auch gegessen. 🙂 Und ja, ich geb zu, ich hab ihn ein wenig beeinflusst. Christian hat außerdem ein cooles T-Shirt und war eine vortreffliche Lunch-Begleitung. Vielen Dank!

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05:30 Concert

Thanks guys! Next time: Why not make it an 08:30 concert? 😉

Update, 09:15

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Trust No1

Ich hatte einiges nachzuholen in den letzten Jahren, und mein Leben zu ordnen. Mittlerweile komme ich hier ans Ende (des Ordnens, des Lebens hoffentlich noch nicht.) Ein paar harte Brocken warten noch, wie die Wohnungsrenovierung und das Ausmisten alter Daten und von geschätzt 300.000 Fotos auf meinen Datenträgern (ooha). Und dann lauert noch der Endgegner: die Altersvorsorge.

In einem Anflug von Torschlusspanik habe ich vor zwei Jahren etwas abgeschlossen, was anfangs gut klang. Wo sich aber immer mehr zeigt, dass es wohl nicht das richtige war. Einige Beratungstermine später weiß ich nun, dass ich gar nichts mehr weiß, außer dass ich keinem Menschen mehr traue.

Bleibt mir nichts Anderes übrig, als mich da selbst reinzukämpfen. Von daher auch der Elchtest für die eigene Ausbildung. Gut recherchieren und am Ende Dinge verstehen, von denen man vorher keine Ahnung hatte. Journalismus. Jetzt zeigt sich, was das Ganze wert war.