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Bin fix und fertig

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Yeah

Des‘ Lied ich hör

Ich gebe zu, die Geschichte darüber, wie „Bild“ den Rapper Capital Bra offenbar schneller als nötig loswerden will, finde ich viel amüsanter als ich sollte.

Aber wie eins mal wieder zum anderen führt: Ich hatte schon viel über Capital Bra gehört, aber noch nichts wirklich von ihm. Was mich dazu veranlasst hat, beim Kaffeekochen in der Küche gerade Alexa mal was von Capital Bra vorspielen zu lassen. Was mich wiederum auf die Idee gebracht hat: Warum nicht jedes Mal, wenn ich in die Küche zum Kaffeekochen gehe, einen neuen Song anklingen lassen?

Ich will nicht sagen, „Challenge“. Davon gibt es hier mittlerweile ja schon einige. Aber haut mir doch mal was um die Ohren! Irgendwelche Songs, die ihr meint, ich müsste sie unbedingt hören. Mache ich dann nämlich!

(Aber nicht vergessen: Was immer ihr mir vorschlagt, wird mich Rückschlüsse über euch ziehen lassen. 😉

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Notebook-Baum

Ich suche ja aktuell ein neues Notebook für mich selbst. Und das trifft sich ganz gut, da ich da auch auf der Arbeit drüber erzählen kann. Um den, sagen wir mal vorab, komplexen Markt ein wenig zu durchdringen, habe ich mir eine Skizze dazu angelegt. Ich nenne sie den „Notebook-Baum“:

Der ist noch nicht einmal vollständig. Darauf abgebildet habe ich nur Produktlinien, jede einzelne davon hat noch einmal 1 bis x einzelne Modelle und darunter meist noch mehrere Konfigurationen: Prozessor, Grafikkarte, Speicher… Von unterschiedlichen Farben ganz zu schweigen. Sprich: Wenn ihr gerade ein neues Notebook sucht, könnt bzw. müsst ihr derzeit unter hunderten Geräten auswählen.

Irgendwo klar, wenn die Leute dann sagen: „Weißt was? Ich hol mir einfach nen MacBook!“

Übersetzt in Text + Bild sieht so ein Baum dann übrigens so aus. Und was ich mir selbst hole, weiß ich immer noch nicht genau. Es wird jetzt erst einmal ein Lenovo C640 zum Testen geben.

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OK

Platz 8?

Tatsächlich heute erst erfahren, nachdem sie uns schriftlich informiert haben, dass das Trendblog laut „Wirtschaftswoche“ auf Platz 8 der relevantesten deutschen Corporate Blogs gelandet ist. Yeah!

Und okay, unter – ich vermute – wieder einmal über 2.000 Corporate Blogs auf Platz 8 zu landen, ist natürlich auch dann toll, wenn wir vor zwei Jahren noch 2. waren. Die Metriken dahinter sind nämlich nur schwer durchschaubar. Warum zum Beispiel das Blog der Bayerischen Staatsoper vor uns landet, ebenso wie das Opel-Blog, das ich aktuell nicht aufrufen kann, und das Daimler-Blog hinter uns, das es mittlerweile so gar nicht mehr gibt. Geschenkt.

Diesmal finde ich vor allem sonderbar, dass einzig und allein das Blog der Wirtschaftswoche über die – mit Spannung erwartete – Neuauflage des Relevanzindex‘ von 2018 berichtet. In den Blogs und Pressebereichen der beiden Initiatoren des Relevanzindex‘, also Faktenkontor und News Aktuell, finde ich nichts dazu. Im September schien es noch einmal ein anderes, themenspezifisches Blogger-Ranking gegeben zu haben („Deutschlands relevanteste Blogs„), über das News Aktuell auch schreibt. Darüber, worauf sich Wirtschaftswoche im November bezieht, aber nicht. Den offziellen Blogger-Relevanzindex gibt es auch nur noch nach Anmeldung und – ich vermute – Bezahlung zu sehen. Könnte insgesamt alles was transparenter. Aber, hey, ich werde mich garantiert nicht beschweren. 🙂

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Shortlist der Shortlist

Es gibt schon schöne Notebooks da draußen. Die aktuell attraktivsten 13 Notebooks 2020 habe ich heute auf dem Trendblog vorgestellt. Vielleicht für euch auch einen Blick wert, falls ihr was Neues sucht. Jetzt geht es an die Details. Und eigentlich sind meine Favoriten schnell gefunden, also gewissermaßen die Shortlist der Shortlist.

Razer Blade 13

Vorteile:

  • Wunderhübsch
  • Schlank
  • Potent

Nachteile:

  • Kein Touch, kein 360-Grad-Modus
  • Windows
  • Teils vernichtende Kritiken. Es scheint viele Montagsgeräte zu geben.

Alienware m15 R2

Vorteile:

  • Schönstes Design
  • Stark und leistungsfähig

Nachteile:

  • Teuer, zumindest mit 16 GB RAM
  • Windows
  • Schwer und eher klobig

HP Spectre x360 13

Vorteile:

  • chic
  • modernst ausgestattet, inklusive 2-in-1-Modus
  • Superdünn

Nachteile

  • Windows
  • Andere sind noch etwas hübscher

Asus Chromebook Flip C436

Vorteile:

  • Tolle Ausstattung, wohl bestes Chromebook ever
  • Schlank und leicht, 360-Grad-Modus
  • Chrome OS (ultraschlankes, schnelles, sicheres System)

Nachteile:

  • Voraussichtlich später Verkaufstermin
  • Chrome OS (App-Auswahl)

Apple MacBook Air (2019/20)

Vorteile:

  • Reduziertes Design
  • Dazu passende, tolle Mac-Apps
  • Hervorragende Tastatur (ich mag auch Butterfly)

Nachteile:

  • Mit genügend Speicher deutlich teurer
  • kein Touch, kein 360-Grad-Modus
  • MacOS ist ganz schön in die Jahre gekommen

Mein Herz gehört aktuell, trotz schlechter Kritiken, dem Razer Blade 13. Und ihr wisst ja, wie es ist: Hat man sich einmal verguckt, ist es schwer, noch davon loszukommen. Das HP Spectre 13 x360 wäre eigentlich die beste Wahl für meine Zwecke. Aber klingt momentan noch zu sehr nach einer Vernunftentscheidung. Ähnlich wie das MacBook Air. Wäre eine solide Wahl, würde mich wohl nicht im Stich lassen. Aber nach 12 Jahren macOS habe ich das Gefühl, dass es mal Zeit für etwas Anderes ist. Ich kann ja dann immer noch reumütig zurückkehren…

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Jähes Ende der Solar Challenge

Schon die letzte Lademöglichkeit vor fünf Tagen brachte die Powerbank nur auf 3/4. Mir schwante Schlimmstes, und so kam es jetzt auch. Gestern Abend waren Powerbank und Smartphone-Akku leer, ich musste auf anderem Wege Strom nachschießen.

Auf anderem Wege, das heißt: über meine Monster-Powerbank. Im vergangenen Sommer tatsächlich auch mit der Solarzelle geladen, aber eben bereits dann. Mit reinem Solarstrom aus diesem Jahr kam ich jetzt also insgesamt 25 Tage weit. Dass heute noch einmal bestes Wetter war und meine Powerbank voll auflud, kam zu spät.

Mir egal: Ich werde einfach weitermachen und an sonnigen Tagen über Solar laden. Und doch noch einmal über ein anderes Smartphone nachdenken. Der Akku im Galaxy S10 hat sich als echter Pferdefuß erwiesen.

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Goodbye TV

Ist nicht das erste Mal, dass ich keinen Fernseher mehr haben werde. Aber tatsächlich fällt mir der Abschied gerade schwerer als damals. Live-Sendungen werde ich kaum vermissen. Zur Not (z.B.) bei der EM dieses Jahr kurz Zattoo und Co. beauftragen. Auch nicht vermissen werde ich den Chromecast, wohl aber den Fire TV Stick (tolle User Experience!) und auch die PS4 ein wenig. Zukünftig dann also alles auf dem noch zu kaufenden neuen Notebook.

Adieu, TV! Zum Schluss noch ein, zwei Folgen Premium-Content:

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Meh

Chinese New Year

„Gong xi fa cai! Es ist chinesisches Neujahr! Trag was Buntes, am besten was Neues! Und, ach ja, du darfst heute deine Wohnung nicht sauber machen!“

„Wieso nicht?“

„Weil das Unglück bringt.“

Und jetzt ratet mal, wer zum ersten Mal seit einem Jahr Bock hat, seine Wohnung sauber zu machen und sich ärgert, dass er das heute nicht darf.

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Going paperless

Es gibt noch genau drei Anlässe für mich, um meinen Drucker zu benutzen:

  1. Umsatzsteuervoranmeldung/Einkommensteuer: Ich drucke Kontoauszüge und Rechnungen für meine Ablage aus.
  2. Versandetiketten und -scheine
  3. Schriftverkehr für Behörden/Versicherungen/Kunden etc.
  4. Pressebadges, Messepläne und Veranstaltungskalender, wenn ich mal auf eine Messe oder einen Kongress fahre.

Ich schrieb es schon einmal: Der glücklichste Tag meines Lebens wird sein, wenn ich meinen Drucker endlich aus dem Fenster werfen kann. Ich glaube, der Tag ist nah. Denn für fast jeden der vier obigen Punkte gibt es bereits (mehr oder weniger gute) Lösungen:

  1. Die Steuer geht längst auch elektronisch (und sollte sie bei genauerer Betrachtung auch). Hier bin ich einfach nur spät dran. Aber 2020 werde ich hier endlich digital.
  2. s.u. Hier scheint es inzwischen Lösungen zu geben, wenn auch noch nicht für alle Versandanbieter.
  3. Tatsächlich der relevanteste Punkt. Kommt nur noch selten vor, aber bislang gibt es keinen gleichwertigen Ersatz etwa für offizielle Anschreiben, verlangte Kündigungen per Post (für Verträge, die mit 2 Klicks online abgeschlossen sind). E-Mails haben nicht den gleichen Stellenwert oder können zu leicht wegignoriert werden.
  4. Das meiste davon müsste ich nicht selbst ausdrucken. Oft bieten die Veranstalter gedruckte Badges und Programmhefte auch vor Ort an. Lageplan und Agenda einer Veranstaltung brauche ich aber immer noch gedruckt. „Benutzen Sie doch unsere Messe-App“ ist für mich keine Option, weil das meinen Handy-Akku leersaugt und WLANs vor Ort oft immer noch eine Katastrophe sind.

90% sollten sich damit mittelfristig erreichen lassen. Dabei längt eingerechnet: alles, was ich schon länger nur noch papierlos mit mir führe (Bahntickets, Flugscheine, Hotelbuchungen, Reiseunterlagen) oder schlicht seit Jahren nicht mehr ausdrucke (eigene Texte etwa, um sie gegenzulesen).

Wenn ich bisher etwas bei eBay verkauft oder per Amazon zurückgeschickt hatte, habe ich normal Versandetiketten ausgedruckt, sie mit einem Pritt-Stift aufs Paket geklebt und zur nächsten Packstation gebracht, die in meinem Falle praktischerweise 100 Meter Fußweg entfernt ist. Heute bot mir Amazon folgende Option für die Rücksendung an:

Sehr interessant! Zum einen kosten Rücksendungen jetzt 3,50 Euro (auch für alle anderen Optionen). Das ist nicht mehr ganz so kundenfreundlich, geht für mich aber in Ordnung. Die Leute überlegen sich dann künftig zweimal, ob sie etwas bestellen, nur um es später zurückzuschicken.

Zum Anderen gibt es jetzt die papierlose Option. Ich bekomme einen Code aufs Handy, den ich nur noch abscannen lassen muss. Ich behaupte sogar (siehe rot markierte Textstelle), das ginge noch einfacher als derzeit vorgesehen. Alle Packstationen müssten „nur“ mit passenden Scannern ausgerüstet werden:

Die Sache ist auf jeden Fall beschlossen: Ich werde 2020 versuchen, papierlos zu werden. Die letzten Sachen drucke ich jetzt aus. Dann wird der Drucker entsorgt und dann – tja, muss ich hoffen, nie wieder einen zu brauchen. Und wenn doch? Dann muss ich mich entweder nach Copy Shops in der Nähe umsehen (davon gibt es ja noch reichlich), die mich einzelne Seiten ausdrucken lassen. Oder mir doch noch einen kleinen Tintenstrahl-Notdrucker zulegen. Würde ich schon sehr ungern, auch wenn die anfangs nicht viel kosten.

Übrigens habe ich gar nichts gegen Papier, nur gegen papiernen Schriftverkehr. Und gegen Drucker, weil sie es nie hingekriegt haben, die Dinger zu halbwegs wartungsarmen, verlässlichen Maschinen zu machen.

Seid ihr schon papierlos? Wollt ihr es überhaupt sein? Wie habt ihr die „letzte Meile“ der Dinge, die noch gedruckt werden müssen, überbrückt?

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OK

Erling Haaland

Ist 19, hat gerade sein zweites Spiel für Dortmund absolviert, wurde beide Male eingewechselt, hat insgesamt 61 Minuten gespielt und dabei 5 Tore geschossen. Das ist ein Tor alle 12 Minuten. Kann man mal machen!

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Yeah

Sleeping like a cat

Just bumped into an old friend in the city. After talking about the weather she mentioned that she used a sick leave once to adopt to her cat’s sleep pattern. Sleep 3 hours, be awake for 3 hours, sleep 3 hours, awake 3 hours… and so on.

This actually calls for a new challenge! The most important question would be: when to do it best? It would take a few days to adopt, then another few days to try it out. My social contacts would lack, as would my work (or would it? Maybe it’s just a matter of organization). Also, hosting a cat during that time might make sense…

That’s nothing I could do any time soon. Any volunteers? 🙂 My friend says it felt all natural and she was doing very well.

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Was ist los, Google?

Oder: Wann und warum genau hast du eigentlich aufgehört, Ergebnisse für das zu liefern, was man gesucht hat?

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Yeah

5 Minuten später kam die Polizei

Wäre ja noch schöner, wenn die Leute hier im Januar auf den Straßen tanzen!

Das geht erst im Februar in der staatlich verordneten Tanzsaison.

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Hm

Sie

Sie stand alleine in der Ecke, wie so oft, klein und etwas linkisch, und schaute hinüber in unsere Richtung, merkte, dass wir tuschelten und über sie sprachen. Wie immer nicht zu enträtseln, was sie dachte. Lachte sie etwa? Uns aus oder an? Keiner von uns hatte je mit ihr gesprochen. Sie sei was seltsam, sagte mal ein Bekannter aus der Stufe, ohne das genauer zu erklären.

Ein Kumpel wankte zu uns herüber, schwer zu sagen, wie viel er schon auf hatte. Er war längst in seiner berühmten Zuneigungsphase, umarmte, vor allem und nicht immer sehr erfolgreich, Vertreter der Damenwelt, gerne auch mit zwei brennenden Zigaretten gleichzeitig im Mund. „Geh doch mal zu ihr rüber“, sagte sein bester Freund schelmisch und deutete auf sie. Er drehte sich langsam zu ihr um, bevor er plötzlich halb gespielt, halb im Ernst mit den Tränen kämpfte: „Ich trau mich nicht!“ Wir lachten. Vielleicht auch, weil sie nicht nur sonderbar war, sondern auch nicht gerade das, was Jungs in dem Alter für hübsch erachteten.

Sie hatte eine Freundin, mit der sie für gewöhnlich auf dem Schulhof stand. Sie standen immer alleine, wollten wohl für sich bleiben. Selbst was für eine Stimme sie hatte, hätte ich nicht sagen können. Im Unterricht murmelte sie nur leise was, und das auch nur, wenn der Lehrer sie ansprach.

Es muss Monate später gewesen sein. Ich stand bei einem Bekannten und lauschte seinen gestelzten Tiraden, als plötzlich sie dazu kam. Was niemand ahnte: die beiden kannten sich, sie arbeiteten zusammen. Zum ersten Mal hörte ich sie sprechen. Über die Arbeit, über besondere Erlebnisse dort. Sie lachte, während sie erzählte. Ihre Stimme klang, wenn auch etwas aufgeregt, sympathischer als erwartet.

„Und?! Was hat sie gesagt?!“ Nach der Pause bestürmten mich zwei Mitschüler, die das Ganze staunend beobachtet hatten. Und so laut, dass wirklich alle es hören konnten: „Was hat sie für eine Stimme? Kann sie wirklich sprechen?“

Danach passierte nichts weiter, sie ging ihrer Wege, ich hing weiter mit meinen Kumpels rum, wie das eben so ist in den letzten Monaten auf der Schule. Das letzte Zeugnis, das sie dort von sich gab, war ein übertrieben lustiges Foto in der Abizeitung zusammen mit ihrer Freundin, von der ich mir dachte: passt irgendwie nicht. Ein Mitschüler, der das Bild sah, schüttelte den Kopf: „Oh Gott!“

Es muss 15 Jahre später gewesen sein, mindestens. Auf Facebook hatte sich der alte Jahrgang wieder versammelt, tauschte sich aus. Man lud Bekannte ein und die wiederum Bekannte. Und doch war ich erstaunt, eines Tages ihren Namen dort zu lesen. Sie kommentierte den Beitrag eines alten Mitschülers, ich glaube, es ging um Politik. Ich schrieb auch etwas dazu und stimmte ihr zu. Zum Schluss schickte ich ihr eine Freundschaftsanfrage, warum auch nicht? Ich hatte auf Facebook mittlerweile mehr als 300 mehr oder weniger echte Freunde.

Als ich am nächsten Morgen meinen Facebook-Account öffnete, sprangen mir 30 Benachrichtigungen entgegen. Sie hatte meine Freundschaftsanfrage angenommen, mein Profil besucht und fast jeden meiner Beiträge kommentiert und gelikt. Es wirkte völlig übertrieben, so hätte sonst keiner reagiert! Ich hatte doch mehr oder weniger nur hallo gesagt.

Und da erst dämmerte es mir.

Es blieb bei den Benachrichtigungen, mehr hörte ich nicht mehr von ihr. Erst nach und nach beschlich mich der Gedanke, zwischen den Zeilen so etwas wie ein „Danke“ gelesen zu haben. Danke, dass mich endlich mal jemand wie einen ganz normalen Menschen behandelt hat.

Ich habe keine guten Erinnerungen an die Schule. Viele Jahre waren einfach Mist. Ich war der Außenseiter, die Lehrer mochten mich nicht, ich habe mich oft einsam gefühlt, als würde ich einfach nicht reinpassen. Besonders nett zu den anderen war ich vielleicht auch deswegen schlicht nicht. Erst viel später habe ich das alles hinter mir gelassen, irgendwie doch noch die Kurve gekriegt.

Aber ich hatte bis dahin nie daran gedacht, dass es für Andere diese Kurve vielleicht nie gegeben hat.

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Meh

Minimalismus & Nihilismus

Mein Kollege Sven Wernicke ist ein kluger Mann. Wir schrieben uns heute für die Arbeit Mails über die Existenz eines Telefons hin und her. Der Hersteller hatte auf Nachfrage keine Testexemplare verfügbar. Ich schrieb Sven sinngemäß, wir müssten nicht notwendigerweise drüber schreiben. Worauf er antwortete:

„Vom Minimalismus zum Nihilismus?“

Nihilismus, die völlige Verneinung von Normen, Werten und positiven Zielsetzungen? Ich könnte mich dran gewöhnen. Nicht umsonst kamen schlaue, vornehmlich nordeuropäische Köpfe im Angesicht des grauen Winters auf so manche abseitige Idee. Schließt sich das automatisch an eine Phase des Minimalismus‘ an? Es sieht zumindest bei mir fast so aus..

Was mich zum Kern des Ganzen bringt: Wie soll es hier weiter gehen? Gerade mal einen halben Monat bin ich hier auf Junglenotes unterwegs, und bislang hat es mir nicht den erhofften Energieschub gebracht. Eigentlich nur Zweifel, ob es die richtige Idee war oder ob etwas Anderes die bessere Lösung wäre. Vielleicht eine Rückkehr zu Leidartikel, vielleicht noch eine Umbenennung, vielleicht etwas ganz Anderes. Alles ist denkbar.

Mindestens einen Monat tägliches Bloggen auf Junglenotes habe ich euch versprochen, das halte ich auch. Aber dann weiß ich tatsächlich gerade noch nicht, ob es hier weiter geht oder nicht. Momentan hänge ich irgendwie in einem Loch, von dem ich nie dachte, dass ich da rein fallen würde. Und dann ist es doch passiert. Irgendwie muss ich da raus. Mal sehen, ob Junglenotes dabei noch irgendwie helfen kann.

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Ich zocke nicht, von daher brauche ich ein Gaming-Notebook

Das letzte Bild, das ich mit meinem MacBook Air von 2013 gerade beschneiden, verkleinern und dann abspeichern wollte, hat mich insgesamt 5 Minuten meines Lebens gekostet. Ironischerweise mit einem Bild von einem MacBook Air…

Hier kommt bald was Neues auf den Tisch. Aber Apples MacBook-Designs und auch macOS haben mich über die Jahre verloren. Die Konkurrenz ist weiter weg und selbst über Windows könnte ich mittlerweile hinwegsehen. Weil ich ja gerne mal 5 Jahre oder mehr an einem Notebook festhalte, darf es auch mal etwas Teureres sein. Und da sind es aktuell tatsächlich fast Gaming-Notebooks, die mir am besten gefallen.

Was genau will ich mit einem Gaming-Notebook, wenn ich so gut wie nie zocke?

  • Arbeiten. Ja, mal davon abgesehen, wofür Gaming-Notebooks optimiert sind, sind meist die neuesten, schnellsten, leistungsfähigsten Prozessoren und viel Speicher drin. Damit wäre so ein Bild in ein paar Sekunden bearbeitet.
  • Produktiver arbeiten dank bunter Tasten? Ich glaube zumindest, dass das funktionieren kann. Zumindest würde es mich motivieren.
  • Meine Playstation ersetzen. So 1-2 Mal im Jahr zocke ich, aber dafür lohnt sich keine eigene Spielkonsole.
  • Ich brauche nicht die Bestausstattung oder die besten Grafikkarten. Deswegen könnte ich auch mit der niedrigsten Konfiguration oder einigen schon etwas älteren Modellen glücklich werden und vielleicht einen guten Schnitt machen.
  • Meinen Fernseher ersetzen. Der kommt ja ebenso weg wie meine Playstation.

Jetzt muss nur noch ein Gaming-Notebook her, das halbwegs transportabel, sprich: nicht all zu schwer und klobig, ist und eine halbwegs vernünftige Akkulaufzeit hat. Ich hoffe, daran scheitert es nicht…

Womit arbeitet ihr eigentlich so?

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Yeah

Nachtzug nach Wien

Von Bonn fährt ab sofort ein Nachtzug nach Wien, schreibt der GA. Er kommt von Brüssel, fährt 11 Stunden, bis er in Wien ist, und er ist – zu teuer. 80 Euro kostet ein Fixpreis im Sitzwagen. Aber wer will eine derart lange Strecke mitten in der Nacht schon im Sitzen zurücklegen? Im Liegewagen kämt ihr bei 140 Euro raus, im Schlafwagen mit Waschgelegenheit bei 160 Euro – jeweils einfache Fahrt. Mit einer BahnCard 25 oder 50 würde die Fahrt im Schlafwagen 134 Euro kosten.

Das ist alles kein Wucher, aber liegt über meinem persönlichen Schwellenpreis. Mit dem Flugzeug seid ihr günstiger und schneller dran. Aber ganz ehrlich: Da fehlt nicht mehr viel! Die Fahrt hin und zurück im Schlafwagen für unter 200 Euro, und ich glaube, ich würde nicht mehr fliegen.

Auch die Bahn preist derzeit ihren Super-Sparpreis von nur noch 17,90 Euro an. Dank der Mehrwertsteuerminderung möglich. Es bewegt sich was…

Ganz nebenbei: Wie genial minimalistisch ist denn bitte die Website der ÖBB? Auf das Wesentlichste reduziert, trotzdem alles da (nur die Möglichkeiten Rückfahrten zu buchen, habe ich nicht gefunden), mein EFF-Privacy Badger beklagt keinen einzigen neugierigen Tracker. So sollte es sein!

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Meh

Vom Wesen(tlichen) her

Ich werde in diesem Leben keine Frohnatur mehr. Ich habe in den letzten Jahren viel analysiert, ausprobiert, umgesetzt und schlichtweg an mir verändert. Was das Gewicht anbelangt, bin ich auf dem Weg zurück zu den Wurzeln. Ich habe meinen Kleidungsstil verbessert, meine Umgangsformen, meine Arbeit professionalisiert, bin meinem eigenen Wesen auf den Grund gegangen. Und, nope, ein paar Dinge lassen sich anscheinend nicht ändern.

Dass ich introvertiert bin, wusste ich schon länger. Das habe ich mittlerweile ebenso akzeptiert wie mein überdurchschnittlich hohes Schlafbedürfnis.

Dass ich sehr nachdenklich bin, manchmal überkritisch, auch mir selbst gegenüber, manchmal lethargisch, gerade im Winter oft eher mies als gut gelaunt. Ich hatte gedacht, dass sich das eigentlich auch ändern ließe. Inzwischen glaube ich nicht mehr dran.

Ist aber vielleicht auch gar nicht so schlimm. Trotz allem bin ich (vorsichtiger) Optimist, kein Vergangenheitsromantiker, wie so viele andere. Ich freue mich über so manche Veränderung, sehe schöne Dinge, habe kaum noch Ängste, kein übersteigertes Anspruchsdenken, bin der Meinung, dass jeder (in der 1. Welt) selbst Dinge zum Guten verändern kann, habe meinen Humor nicht verloren, halte sogar die Welt für gar nicht so schlecht. Bin ich halt ein positiv gestimmter Miesepeter.

Heute habe ich Karin zur Lunch-Challenge getroffen. Karin betreibt das beliebteste Gastroportal Bonns und ist eine Frohnatur. Dabei kamen wir auch darauf zu sprechen, dass das Leben eines lokalen Instagram-„Stars“ mit einer eigenen Radiosendung keinesfalls nur Glamour ist, dass sie davon alleine nicht leben kann, dass auch sie mit vielen Dingen zu kämpfen hat. Trotzdem sehe ich sie eigentlich immer gut gelaunt.

Und leider habe ich vergessen sie zu fragen, wie sie das macht…

Wie seid ihr drauf? Habt ihr euch so akzeptiert mit allen Stärken und Schwächen? Und wenn ihr Frohnaturen seid, wie macht ihr das und warum seid ihr keine Miesepeter? Würde mich interessieren!

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Yeah

Flowride

Immer wenn ich über längere Strecken Auto fahre, denke ich mir, ich sollte eigentlich auch sonst viel öfter Radio und Podcasts hören. Wird leider selten was draus, weil mir die Ruhe dazu fehlt. Podcasts ab und an mal, wenn ich Wäsche falte oder die Wohnung saubermache, Radio eigentlich nur noch im Auto, was ich selten fahre.

Die 2,5h-Strecke Bonn-Meppen und zurück ist dabei ideal. Früher hatte ich immer noch das Navi laufen, mittlerweile kann ich die Strecke im Schlaf (Einmal auf die A3 und dann immer geradeaus), was mich in eine Art Flow-Zustand bringt. Endlich mal Zeit für Audio. Diesmal gehört und für toll befunden:

Hat alles gepasst, hab von allem ein Stückchen mitnehmen können. Überlege, das jetzt immer so zu machen und vielleicht ab dem nächsten Mal sogar jemanden über BlaBlaCar mitzunehmen, mit dem ich das Programm dann teile. Flowride with Junglenotes.

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Yeah

Abnehmen mit Minimalismus

Es gibt ja viele Diäten da draußen. Und meistens nehmen die Leute danach wieder zu. Warum? Weil sich im Kopf nichts verändert hat und der danach versucht, den Normalzustand wiederherzustellen. Könnte sich also lohnen, im Kopf was zu verändern. Aber was?

1 Jahr schwimme ich jetzt auf der Minimalismus-Welle mit und komme gerade ans Ende. Bis auf einen kleinen Rest, der gerade drankommt, habe ich alles aber auch wirklich alles rausgeschmissen, was ich nicht mehr brauchte. Unmengen an Technikkram, Klamotten, Taschen, Möbel, Dinge, die ich doppelt und dreifach hatte. Geschätzt besitze ich jetzt nur noch 40 Prozent der Sachen wie vor einem Jahr, und nach dem endgültigen Ende dürften es so 30 Prozent sein. Fun Fact: In meiner Wohnung seht ihr gar nicht so viel davon. Die sieht jetzt einfach nur etwas aufgeräumter aus.

Aber zurück zum eigentlichen Thema: In diesem Jahr habe ich 5-10 Kilo abgespeckt. Ich kann es nicht genau sagen, weil meine Waage ihren eigenen Willen hat. Neulich abends waren es noch 77kg, heute früh dann 74,5kg. Vor einem Jahr etwa 84kg, aber klar: bei derart „verlässlichen“ Werten, könnten es auch damals schon etwas weniger gewesen sein. Tatsache ist: Ich bin jetzt was leichter und schlanker. Weil ich nebenbei auch beim Arzt neulich noch erfahren habe, dass ich in Wahrheit zwei Zentimeter größer bin, als ich immer dachte (neu: 1,84 cm), kommen 74-78kg dem Idealgewicht auch so schon ziemlich nahe. Ich bin da auch zufrieden mit. Das letzte bisschen Bauchspeck versuche ich in den nächsten Wochen noch wegzutrainieren.

Aber was habe ich eigentlich gemacht?

  • Dinge wegschmeißen im großen Stil. Alles, was ich nicht mehr wirklich brauchte, kam und kommt weg. Was mir nicht mehr oder noch nie wirklich gefallen hat, aber notwendig war, wurde mit was Passenderem ersetzt.
  • Intervallfasten (16:8). Die meisten Tage des letzten Jahres habe ich nur in einem Zeitraum von 8 Stunden etwas gegessen und 16 Stunden gefastet. Das ist mittlerweile Normalzustand bei mir geworden.
  • Süßigkeiten-Diät. Ich habe mir 1 Jahr lang keine Süßigkeiten gekauft und keine gegessen. In meinem Falle eine ziemliche Entwöhnung. Wer sich das Rauchen abgewöhnt, wird es damit nicht viel leichter gehabt haben als ein Ex-Zucker-Junkie wie ich.
  • Begleitender Sport. Sofern ich nicht krank oder sonstwo in der Weltgeschichte unterwegs war, habe ich mehrmals die Woche Sport gemacht. In der Regel 2x Fitnessstudio, 2x Tischtennis, 1x Laufen.
  • Mein Mindset verändert.
  • Und, ach so: Besonders gesund habe ich ansonsten gar nicht mal gegessen.

Nun könnte man vermuten: Hätte ich nur Intervallfasten und Sport gemacht und dabei auf Süßigkeiten verzichtet, wäre ich aufs gleiche Ergebnis gekommen. Kein Minimalismus nötig.

Glaube ich aber nicht. Denn das alles hängt zusammen. Mit dem Intervallfasten startete ich ungefähr zur selben Zeit, ebenso wie mit der Süßigkeiten-Sperre. Alles irgendwie unabhängig voneinander und doch miteinander verwandt. Ich wollte plötzlich auch ein paar Kilos loswerden, was mir vorher gar nicht soo wichtig war. Gut und viel zu essen, war mir wichtiger. Und – du lieber Himmel – habe ich viel gegessen! Drei volle Mahlzeiten am Tag und dazwischen noch Kuchen, es könnte ja eine Dürre gleich vor der Tür stehen. Heute komme ich meist mit zwei Mahlzeiten am Tag aus, oft reicht eine.

Mal eben nen Container bestellen, alles rein und fertig – so einfach ist es im Übrigen auch nicht. Ihr müsst euch ja erst einmal mit jedem einzelnen Ding beschäftigen: Brauche ich es noch, möchte ich es behalten? Und an nicht wenigen Dingen hängen nicht zu knapp Erinnerungen. Ich glaube, das ist ein notwendiger Prozess. Körper und Geist verabschieden sich dann von dem Gegenstand und werfen Ballast ab. Das kostet mehr Energie als manch einer denkt, und es kann weh tun! Und die wunderbare Mülltrennung in Deutschland zwingt euch ohnehin dazu, das alles schön geordnet aufzuteilen. Also nix mit Container.

Wichtig finde ich deswegen auch zu wissen: Das alles geht nicht mal eben schnell. „Rank und schlank in 5 Wochen“ – ja, sowas habe ich auch mal mitgemacht. Und hatte die meisten Kilos schnell wieder drauf. Es ist ein Prozess, der eine Weile dauert. Vielleicht sogar Jahre. Dafür bleibt es dann ein Dauerzustand. Hoffe ich zumindest. 🙂

Denn, wie gesagt, noch bin ich nicht ganz fertig. Die letzten Sachen müssen weg, 300.000 Fotos wollen noch durchkämmt werden, meinen Papierkram, Finanzen und Altersvorsorge… möchte ich regeln (ja, auch das gehört dazu!). Und dann kann ich hier ein abschließendes Fazit ziehen. Ich werde berichten!

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Allgemein

Das kommt dabei herum, wenn ihr jemand Anderen euer Essen auswählen lasst

Christian war so gnädig, mir das gleiche zu bestellen wie für sich selbst. Also den Western- und doch nicht den veganen Burger, wie er eigentlich wollte. Danke! Hätte ich aber auch gegessen. 🙂 Und ja, ich geb zu, ich hab ihn ein wenig beeinflusst. Christian hat außerdem ein cooles T-Shirt und war eine vortreffliche Lunch-Begleitung. Vielen Dank!

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Tech

Fell in love with a Razer Blade

I’m considering making my new laptop a gaming laptop. There is plenty of fish in the sea. But I never thought it would come to this. I don’t even play (anything other than indie games like twice a year). I’ve been using a Mac for 12 years. Now I’ve stumbled upon the Razer Blade.

The Razer Blade Stealth 13 is a gaming ultrabook, flat, portable. Since I don’t play, I obviously don’t need the best graphics engine or even a decent one. Won’t hurt though. I like the design, I can even feel, the seperately lit colour zones could make me more productive when writing. Who ever said pseudo-creatives like me could use nothing but a Mac?

There’s Windows on it though. Guess that’s the only reason I haven’t pressed the „order“-button yet.

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Messiah

Wie wäre das wohl, wenn der Messias heute (noch einmal) auf den Plan träte? In der Netflix-Serie Messiah ruft da plötzlich einer in Damaskus zu Glauben und Zusammenhalt auf, just als der Islamische Staat beginnt, die Stadt zu beschießen. Ein Sandsturm biblischen Ausmaßes zieht auf und beendet den Angriff. Der Mann wird fortan als Prophet gefeiert, beginnt einen Marsch nach Israel und ist schon bald in die USA unterwegs. Ist es Isa, ist es Jesus, ist er ein Scharlatan oder gar der Antichrist?

Ich habe schon hochwertigere Serien gesehen, und viele Schwächen sind offensichtlich. Die Serie glänzt aber immer dort, wo sie die Nebencharaktere in den Fokus rückt. Verlorene Seelen wie den Priester, in dessen Kirche sich nur noch eine Handvoll Leute verirren und der nun plötzlich voller Hoffnung ist, ohne zu wissen worauf. Der toughe Grenzpolizist, der allabendlich im Alkohol die Zuflucht sucht und für den nach einem simplen Verhör des vermeintlich Auserwählten alles in Wanken gerät. Während dessen bekämpfen sich neue Jünger und Gegner, während andere den Star für ihre Zwecke ausnutzen wollen. Und am Ende…

Am Ende kann man sich vorstellen, wie die Sache wohl schon vor 2.000 Jahren abgelaufen sein muss. Die eine Hälfte, die den Messias gefunden zu haben glaubt und die andere, die ihn rigoros ablehnt. Dazwischen gibt es nichts. Weil eben nichts wirklich klar ist und Glauben auch bedeutet, über das eine oder andere hinwegzusehen. Ich habe jetzt tatsächlich Lust bekommen, noch einmal das Neue Testament durchzuarbeiten – und den Koran gleich mit.

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OK

Minimalismus-Endstufe

Okay, ich bin so weit. Alles kommt raus – obwohl gar nicht mehr so viel da ist. Minimalismus Endstufe. Es kommen weg:

  • Mein Dell Laser-Multifunktionsdrucker (nerviges Ungetüm)
  • Mein Philips 40“-Fernseher (alt, langsam und lineares Fernsehen ist quasi tot)
  • Damit verbunden: Chromecast und Fire TV Stick
  • Playstation 4. Ich zocke zu selten dafür, es gibt Alternativen. Evtl. behalte ich den Controller.
  • Die Kommode aus Sheesham-Holz, auf der all das steht
  • Devolo Mi-Fi Mesh System (hat bei mir nicht funktioniert)
  • iPad Mini 4. Letztes Jahr in einem Anflug einer kreativen Zeichenphase gekauft und letztendlich auch nur dafür. (Festgestellt, dass ich nicht zeichnen kann und mag. 3 Monate lang nicht benutzt)
  • Mein jetziges MacBook Air von 2013 (its time has come)
  • Mein Kärcher Hartbodenreiniger (in der Theorie praktisch, in der Praxis ein unzuverlässiges Ungetüm)
  • Mein tragbarer Bose Blutooth-Lautsprecher (brauche keinen tragbaren, zu wenig Raumklang, mag einen anderen lieber)
  • Nochmal geschätzt 25% meiner Klamotten (obwohl in den vergangenen Monaten schon um 50% reduziert)
  • Alte Karnevalskostüme (immer noch nicht wieder Lust zu feiern)
  • Nochmal ca. 30% aller Kommoden- Schubladeninhalte, weil doch nicht gebraucht.

Wackelkandidaten:

  • Mein Küchentisch. Hübsch, aber er passt irgendwie nicht. Es gäbe dann Ersatz.
  • Amazon Echo Dot (2. Gen) in der Küche. (Ist mit einem Marshall Stanmore verbunden und dafür theoretisch eigentlich ganz praktisch, beherrscht aber einfachste Dinge nicht, die ich dann doch mit dem Smartphone machen muss.)

Ersatz-Anschaffungen:

  • 1 neues Notebook (Wahl ist noch lange nicht getroffen, aber ich liebäugle derzeit sogar mit einem Gaming-Notebook. Ja, auch wenn Windows drauf läuft)
  • 1 Harman-Kardon Onyx Studio 4-Lautsprecher (it’s love)

Und dann wäre ich auch fertig mit dem Minimalismus-Dingen. Abgenommen habe ich damit auch schon, aber das ist ein anderes Thema.

Wenn jemand Interesse hat: meldet euch. Alles in gutem Zustand. Nur den Drucker habe ich noch Lust, vorher zu zertrampeln.

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Solar Challenge 1/2 January

Der halbe Monat ist rum und gerade brutzelt meine 100-Watt-Solarzelle in wunderschöner Abendsonne – um 4 Uhr nachmittags 🙁 – und lädt meine fast leere Powerbank auf (aktuell bei 3/4). Die letzten Tage war wegen des Wetters an Laden nicht zu denken. Und neben mangelnder Sonne kommt aktuell ein weiteres Problem hinzu: starker Wind, der eine nicht fest montierte Zelle immer mal wieder von der Fensterbank pustet. Die nächsten Tage sollen sonnig sein, und weil die letzte Ladung ein paar Tage gehalten hat, bin ich immer optimistischer: Die Challenge wird ein Erfolg. Bis Ende Januar halten wir hier durch, meine Gerätschaften und ich!